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Je suis Karl - Film und Diskussionsveranstaltung

Am Dienstag, dem 7. September 2021, unternahm der Deutsch-Leistungskurs 11.2 eine Exkursion ins Filmtheater am Friedrichshain, um das Filmdrama „Je suis Karl“ anzuschauen. Anschließend gab es die Gelegenheit, mit dem Regisseur Christian Schwochow und dem Drehbuchautor Thomas Wendrich über den Film zu diskutieren.

Der Film erzählt davon, wie Rechtsextremismus und Radikalisierung in unserer heutigen Zeit aussehen könnten.

Als die Mutter und die beiden Geschwister der Hauptdarstellerin Maxi (Luna Wendler) durch einen Terroranschlag dramatisch ums Leben kommen, droht Maxi zusammenzubrechen. Während ihr Vater Alex (Milan Peschel), der das Unglück überlebt, in Depressionen versinkt und zunehmend in den Wahnsinn abdriftet, lernt sie den charmanten Karl (Jannis Niewöhner) kennen. Karl ist gutaussehend, aufmerksam, gebildet und politisch aktiv, er tröstet Maxi und lenkt sie von ihren Problemen ab. Er nutzt ihre Trauer, um sie in einem schwachen Moment für eine neue politische Bewegung in Europa zu gewinnen. Leichtsinnig geht sie darauf ein und lernt dabei Karl und seinen Freundeskreis allmählich besser kennen. Mit der Zeit gerät Maxi unbemerkt immer tiefer in die rechte Szene und radikalisiert sich zunehmend. Ob sie es wieder herausschafft, ist fraglich.

Der Film erzählt davon, wie Rechtsextremismus und Radikalisierung in unserer heutigen Zeit aussehen könnten und wie man quasi unbewusst in diese Szene hinein- und immer weiter abrutschen kann.

Nach der Filmvorführung kamen Regisseur Schwochow und Drehbuchautor Wendrich vor die Kinoleinwand, um sich mit dem Publikum auszutauschen und Fragen zu beantworten.

Schwochow erzählte, dass das Drehbuch und die Fertigstellung des Films fast fünf Jahre in Anspruch genommen haben (2017-2021) und dass der Film ursprünglich als Dystopie gedacht war. Jedoch trat im Laufe der Zeit ein Großteil der Ereignisse tatsächlich ein.

„Je suis Karl“ ist ein hochaktueller, gut gespielter und sehr realistischer Film, den jeder einmal gesehen haben sollte, um sich der wachsenden Gefahr von rechts bewusst zu werden.

Elias Lioe, Deutsch-LK 11.2

 

Bild zur Meldung: Diskussion vor der Leinwand.

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