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Kursfahrt Rom

In Rom haben wir mit dem Geschichts-LK und dem Latein Grundkurs nicht nur Pizza, Pasta und ganz viel Eis gegessen, sondern auch viele wunderschöne Sehenswürdigkeiten gesehen und viel über die Entstehung der Stadt gelernt. Vom Trevi-Brunnen bis hin zum besten Eis der Stadt – wir haben alles erlebt, was man erleben muss.

 

Schon am Anreisetag , dem 10.10.2022, ging es besonders früh los. Treffpunkt 05:30 Uhr am BER. Wir haben uns alle unter dem Magic Carpet im Terminal 1 getroffen. Wir alle waren super aufgeregt, aber voller Vorfreude. Nach der Abgabe der Koffer ging es schon durch die Sicherheitskontrolle und direkt zum Gate, denn um 08:30 ist unser Flieger nach FCO – Flughafen Rom Fiumicino – gestartet. Es war ein sehr entspannter Flug und um ca. 10:00 Uhr sind wir dann gut gelandet. Unsere Koffer waren sehr schnell da, aber leider hatten wir das Pech, dass unser Bus zum Hotel erst um 12:30 Uhr gekommen ist. Die Jungs haben sich die Zeit mit Fußball spielen vertrieben und die anderen haben gelesen oder den Flughafen erkundet. Als wir dann endlich im Hotel angekommen sind, waren wir extrem müde, aber das hat uns nicht davon abgehalten, einen schönen Stadtrundgang, angeführt von Herrn Walter, zu machen. Dort haben wir den Trevi-Brunnen gesehen, uns die Spanische Treppe angeschaut und die Piazza Popolo besichtigt. Schon hier haben wir viel über die Entstehung gelernt und gesehen, was der Glaube für die Italiener*innen bedeutet.

 

Am zweiten Tag mussten wir relativ früh aufstehen, denn für uns ging es ins Kolosseum. Eines der beeindruckendsten Monumente, die es auf der Welt gibt. Die einzigartige Geschichte dahinter bezaubert einen noch im Nachhinein. Es ist das größte jemals erbaute Amphitheater und war Austragungsstätte von Gladiatorenkämpfen. Heutzutage gilt die Ruine als Wahrzeichen und ist ein Zeugnis für die hochstehende Baukunst der römischen Antike.

Nach dem Kolosseum ging es für uns ins Forum Romanum. Das Forum stellte zur damaligen Zeit den Mittelpunkt des Imperiums dar. Es liegt in einer Senke zwischen den drei Stadthügeln Kapitol, Palatin und Esquilin und war der Ort vieler öffentlicher Gebäude. Nach der Führung sind wir gemeinsam zu einem Denkmal des Königs Viktor Emanuel II. gelaufen. Von dort aus hatten wir dann bis zum Abend hin Freizeit. Wir sind gemeinsam essen gegangen und haben die Stadt noch ein wenig erkundet. Am Abend sind wir dann in kleinen Gruppen essen gegangen. An diesem Abend haben wir auch eine kleine Eisdiele in der Nähe entdeckt, welche ab diesem Zeitpunkt zu unserer Stammeisdiele wurde. Dort gab es einfach das beste Eis der Stadt und das für einen sehr sehr guten Preis. Was wir aber gemerkt haben ist, dass alles sehr teuer war. So konnte eine kleine Kugel Eis, schon mal bis zu 4 € kosten.

 

Der dritte Tag war für viele das Highlight. Auch hier begann unser Tag relativ früh und unsere erste Etappe führte uns zur Ausgrabungsstätte „Ostia Antica“. Ostia Antica zeigt die Ausgrabungen der ehemaligen Hafenstadt Ostia und lässt einen nachvollziehen, wie die Menschen zur damaligen Zeit gelebt und gehandelt haben. Es war beeindruckend zu sehen, wie fortgeschritten die Menschen im antiken Rom waren. Es gab ausgetüftelte Straßensysteme, Schaufenster und ein Stadttheater, welches einen unfassbaren Klang und Hall der Stimme erzeugte. Es reichte aus, wenn der Künstler unten auf der Bühne geflüstert hat, denn durch die Form des Theaters konnte man selbst in der obersten Reihe alles hören. Zu sehen, wie ein Bauwerk aus der Antike ein natürliches Mikrofon erzeugte und den Treffpunkt der Gesellschaft darstellte, war beeindruckend. Auch der Handel der Römer war äußerst fortgeschritten. Die meisten Geschäfte fanden auf der öffentlichen Toilette statt. Unglaublich. Für uns wäre das heutzutage unvorstellbar. Wir legen alle sehr viel Wert auf Privatsphäre, aber genau das war der Grundbaustein für das damalige Geschäft. Ich lehne mich weit aus dem Fenster, aber ich würde sagen, dass die Römer intelligenter und forscher waren, als wir es heutzutage je wieder sein werden.

Nach dem Sprung in die Vergangenheit sind wir wieder zurück in die Gegenwart gekehrt und am Strand gestrandet. Das Highlight der Reise. Im Oktober noch die Möglichkeit zu haben, baden zu gehen, war für uns alle unfassbar. Auch wenn das Wasser extrem salzig war, hat es uns nicht davon abgehalten, reinzugehen. Es war unglaublich schön und der Sand unter unseren Füßen hat uns neue Kraft gegeben.

Auch am Abend durfte der Besuch bei Gello Gelateria nicht fehlen. Wie immer haben wir gemeinsam den Abend beendet und sind glücklich in den neuen Tag gestartet.

 

Am vierten und leider letzten Tag sind wir zum Papst gefahren… Naja, so ähnlich. Wir haben den Vatikan und das vatikanische Museum besucht. Atemberaubend. Die vielen Kunstwerke, die der Vatikan bietet, und die zahlreichen Deckengemälde, welche Michelangelo gezaubert hat, waren einfach atemberaubend. Das Gelände des Vatikans umfasst zahlreiche Bauwerke. Eines schöner als das andere. Von der Sixtinischen Kapelle, in der man das berühmteste Gemälde von Michelangelo bestaunen, allerdings keine Fotos machen konnte, bis hin zum Petersdom, welcher eine einzigartige Architektur aufweist und zahlreiche Gräber und Denkmäler von Päpsten beherbergt. Steht man einmal im Petersdom, kommt man nicht mehr von dort weg. Selbst wenn man einen ganzen Tag dort ist, hat man noch längst nicht alles gesehen. Jede einzelne Ecke trägt seine eigene Geschichte und um das alles zu bewundern und zu verstehen, bedarf es mehr als eines Tages. Das Zusammentreffen von verschiedenen Künstlern, die unterschiedlicher nicht hätten sein können, mit dem Glauben und der Kirche ist bewundernswert.

Nach dem Besuch beim Papst ging es für uns alle zusammen zu einer kleinen unscheinbaren Pizzeria. Dort gab es mit Abstand die beste Pizza in ganz Rom.

Am Abend hat sich unsere Gruppe dann gespalten. Für die eine Hälfte ging es zum Fußballspiel. Lazio Rom gegen Sturm Graz. Zusammen mit Herrn Walter haben sie sich das Spiel angeschaut. Da es sich um ein Europaleague-Spiel und nicht um ein Liga-Spiel handelte, war das Olympiastadion von Rom nicht mal ansatzweise ausgebucht. Trotz der übersichtlichen Zuschauerzahl war es eine unfassbare Stimmung. Allein, dass sie im Olympiastadion standen und Zuschauer*innen sein konnten, war eine unvergessliche Erfahrung. Auch wenn es „nur“ ein Europaleague-Spiel war, war es unglaublich spannend. Das Spiel endete mit einem 2:2 und bot eine spannende Schlussphase, welche vom Elfmeter bis hin zur roten Karte führte.

Für die andere Hälfte ging es ins Pantheon und abends, gemeinsam mit Frau Le, in eine leckere Pizzeria. Wir haben viel gelacht und haben uns alle ein bisschen näher kennengelernt. Auch an diesem Abend durfte der Besuch im Eisladen nicht fehlen. Uns allen fiel der Abschied sehr schwer, aber wir haben versprochen wiederzukommen.

 

Am Abend kam der lästige Teil, Koffer packen, denn am Freitag ging es schon um 06:00 Uhr zum Flughafen. Als wir dann im Flugzeug zurück nach Deutschland saßen, mussten wir so langsam Abschied von der tollen Erfahrung nehmen. Im Nachhinein war das eine der besten und schönsten Erfahrungen, die wir in unserem Leben machen werden und wir möchten uns nochmal ganz herzlich bei Frau Le und Herrn Walter bedanken, dass sie uns so eine unvergessliche Erfahrung geboten haben. Danke schön.

 

Hannah Deutschländer, Mitarbeit: Meilo Henkler

 

Bild zur Meldung: Kursfahrt Rom

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