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Deutsch

"Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt."

  Ludwig Wittgenstein (1889-1951)

 

Im Fach Deutsch werden die Grundlagen für andere Fächer gelegt, insbesondere was die Lesefertigkeit und die Fähigkeit zum Ausdruck in der Muttersprache angeht, denn nach Wittgenstein bedeuten die „Grenzen [unserer] Sprache, […] die Grenzen [unserer] Welt“ oder anders formuliert, was sich nicht sagen lässt, lässt sich auch nicht denken.

 

Seit der Gründung des GESP vor vier Jahren arbeiten wir an verschiedenen Schwerpunkten, u.a. an der Förderung des Lesens, des kreativen Schreibens, des Debattierens und der Filmanalyse.

 

Leseförderung

Eine hohe Lese- und Textverstehenskompetenz bleibt auch für die Generation der „digital natives“ unabdingbar, um sich die Welt selbstständig erschließen zu können sowie spätere Berufschancen wahrzunehmen und sie ermöglicht überhaupt erst die gesellschaftliche Teilhabe.

Beim Lesen werden zudem die Ausdrucksfähigkeit gestärkt, der Wortschatz und damit auch das Weltwissen erweitert, die Fantasie angeregt und das Vorstellungsvermögen beflügelt.

Wichtig für die Lesemotivation sind positive Erfahrungen, Spaß und der Austausch mit anderen. Deshalb besuchen wir mit unseren Schüler*innen Lesungen bzw. laden Autoren ein, wie z.B. Martina Wildner oder Ron Segal und Marius Hulpe.

Durch engagierte Eltern wurde eine dezentrale Bibliothek aufgebaut, so dass sich unsere Schüler*innen in den meisten Unterrichtsräumen aktuelle Neuerscheinungen auf Vertrauensbasis entleihen können.

Mit der Pablo-Neruda-Bibliothek am Frankfurter Tor besteht zudem seit dem letzten Jahr eine Kooperation. Neben Bibliotheksbesuchen mit den 7. Klassen arbeiten wir bei verschiedenen Projekten mit der Bibliothek zusammen.

In jeder Klasse lesen wir zudem mindestens eine Lektüre pro Schuljahr.

Ab diesem Jahr ist außerdem die Gestaltung eines jährlichen „Tags des Lesens“, diesmal am 15. November 2019, am GESP geplant: Schüler*innen, Eltern, Lehrkräfte, aber auch Autor*innen und Schauspieler*innen lesen vor und diskutieren danach mit ihrem Publikum über das Gehörte.

 

Kreatives Schreiben

Zu den alljährlichen Projekttagen vor den Weihnachtsferien fand im letzten Jahr zum ersten Mal ein Poetry-Slam-Workshop statt, der von den bekanntesten Slamern Deutschlands Bas Böttcher und Wolf Hogekamp geleitet wurde. Die anrührenden und qualitativ herausragenden Gedichte, die in diesem Rahmen entstanden, wurden beim Tag der Offenen Tür Anfang dieses Jahres zukünftigen Eltern und Schüler*innen des GESP präsentiert. Außerdem nahmen die Projektteilnehmer*innen an einem Schüler*innen-Battle am Steglitzer Hermann-Ehlers-Gymnasium im Februar mit großem Erfolg teil. Zwei unserer Schüler*innen, Paolo Buccarello und Elena Tumulka, wurden daraufhin zum Berliner U19-Poetry-Slam im Podewil eingeladen.

Seit diesem Jahr wird auch eine Arbeitsgemeinschaft an unserer Schule angeboten, die sich dem kreativen Schreiben und der Lektüre verschiedener aktueller Jugendbücher widmen wird.

 

Debattieren

Das Argumentieren wird am GESP in den verschiedenen Jahrgängen nicht nur als schriftliche Klassenarbeit jährlich geübt. In diesem Jahr wird das Debattieren nach den Regeln von „Jugend debattiert“ in einigen achten Klassen zudem zum ersten Mal als Ersatzleistung in Form einer mündlichen Klassenarbeit erprobt.

 

Filmanalyse

Neben dem Besuch der „Berlinale“ und der „Schulkinowochen“ durch einzelne Klassen in den letzten drei Jahren besteht seit diesem Jahr auch eine zweijähre Kooperation des Fachbereichs Deutsch mit der Deutschen Filmakademie unter dem Titel „Klassiker sehen – Filme verstehen“. Mindestens eine neunte Klasse sieht Filmklassiker aus verschiedenen Epochen, Ländern und Genres im Kino, lernt dabei wichtige Aspekte der Filmsprache und Filmgeschichte kennen und widmet sich selbst der kreativen Filmpraxis. Über zwei Projektjahre hinweg beschäftigen sich die Jugendlichen mit Unterstützung einer Filmvermittlerin bzw. eines Filmvermittlers der Deutschen Filmakademie intensiv mit vier Filmklassikerthemen, wie z.B. ‚Animationsfilm‘, ‚Jugend in den 50er Jahren’ oder ‚Science-Fiction’.

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